Kundeninterview CorsicaSole

Joris POGNANT-GROS

Ingenieur für Betrieb und Überwachungssysteme

CorsicaSole und S4E Software – Monitoring in Echtzeit und Energiemanagement

Können Sie uns CorsicaSole vorstellen?

CorsicaSole ist ein unabhängiger Solarenergieerzeuger und einer der europäischen Marktführer im Bereich der Energiespeicherung. Das im Jahr 2009 gegründete Unternehmen entwickelt, finanziert, baut, betreibt und wartet PV-Anlagen und Speicherlösungen in Frankreich und Europa.

Als Spezialist für isolierte Netze wie Korsika oder Réunion betreibt CorsicaSole Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 150 MWp sowie Energiespeicherkapazitäten von über 360 MWh. Das Unternehmen entwickelt ein Portfolio. Das Unternehmen baut ein europaweites Projektportfolio auf, das mehr als 1 GW an Solarenergie und 5 GWh an Speicherkapazität umfasst, von denen bis 2028 fast 3 GWh in Betrieb genommen werden sollen. Das Unternehmen arbeitet zudem an innovativen Projekten im Bereich des grünen Wasserstoffs, um überschüssigen Solarstrom sinnvoll zu nutzen.

Mit welchen Herausforderungen sind Sie bei der Überwachung und dem Betrieb Ihrer Speichersysteme konfrontiert?

In den Inselgebieten spielt der Speicher für die allgemeine Netzsstabilität eine große Rolle. Wir müssen die Photovoltaik-Produktion, das Verhalten der Batterien und die von EDF vorgegebenen Netzvorgaben ständig überwachen.

Dies erfordert eine hohe operative Reaktionsfähigkeit, insbesondere bei Verbrauchsspitzen oder bei Störungen in einem Speicherwerk. Bestimmte Anlagen tragen direkt zur Netzstabilität bei und müssen daher jederzeit verfügbar sein.

Wir verwalten zudem sehr große Datenmengen, insbesondere zu den Batterien, die eine schnelle Verarbeitung und Analyse erfordern.

Wie verlief die Migration Ihrer Datenbestände auf Energysoft?

Die Migration ging sehr gut von stattDie Migration verlief reibungslos und wurde zügig durchgeführt. Bereits nach wenigen Monaten war ein Großteil unserer Anlagen in Energysoft integriert. 

Mit Webdyn ausgestattete Niederspannungsanlagen lassen sich besonders einfach integrieren. Sobald das Cockpit konfiguriert ist, erfolgt die Inbetriebnahme nahezu sofort.

Bei komplexeren Anlagen, insbesondere bei Hochspannungsanlagen und Speicheranlagen, setzen wir häufig generische Konnektoren ein. Durch Importe über Excel, CSV oder JSON konnten wir einen Großteil der Integrationen mithilfe unserer eigenen Skripte automatisieren.

Die Tatsache, dass Energysoft die Anlagen automatisch erkennt, bedeutet zudem eine erhebliche Zeitersparnis bei der Erstellung der Anlagen.

Nutzen Sie unser System generischer Anschlüsse (Connectors)? Inwiefern hat dies die Integration Ihrer Anlagen erleichtert?

Ja, wir setzen generische Konnektoren sehr häufig ein, insbesondere bei großen Kraftwerken und Speicheranlagen.

Auch wenn wir nicht unbedingt eine große Anzahl davon haben, machen sie einen großen Teil der Leistungsfähigkeit unseres Portfolios aus. Sie ermöglichen es uns, sehr spezifische Daten aus unseren SCADA-Systemen zu verwalten und verschiedene Architekturtypen schnell zu integrieren.

Die Möglichkeit, Zuordnungen einfach über Excel vorzunehmen und benutzerdefinierte Variablen zu erstellen, bietet uns viel Flexibilität und beschleunigt die Integration neuer Kraftwerke erheblich.

Der Support von S4E Software in diesem Bereich war ebenfalls sehr wichtig, insbesondere um uns bei verschiedenen Datenformaten und spezifischen Problemstellungen zu unterstützen.

Wie Ihr Team die Daten im Alltag?

Wir setzen Energysoft kontinuierlich für die Alarmüberwachung, die Echtzeitüberwachung und den täglichen Betrieb der Anlagen ein.

Unsere Betriebsteams beginnen jeden Tag mit einer vollständigen Rundgang durch den Solarpark, um mögliche Probleme zu erkennen, Wartungsarbeiten zu planen oder bestimmte Maßnahmen zu priorisieren.

Anschließend übernimmt die Echtzeitüberwachung mit einer nahezu sofortigen Alarmbearbeitung. Wenn ein Alarm ausgelöst wird, analysieren wir die Situation umgehend, um festzustellen, ob ein Fernneustart möglich ist oder ob ein Einsatz vor Ort erforderlich ist.

Diese Reaktionsfähigkeit ist an Speicherstandorten oder in Zeiten hoher Produktion besonders wichtig.

Inwiefern erleichtert die Zentralisierung der Daten Ihre Arbeitsabläufe?

Die Zentralisierung der Daten ermöglicht uns einen sofortigen Überblick über den Status unseres Solarparks.

Über die Startseite können wir sehr schnell stillstehende Kraftwerke, kritische Alarme oder ungewöhnliche Verhaltensweisen erkennen.

Dies ist besonders wichtig auf Korsika, wo bestimmte Kraftwerke vom Netz genommen werden können, um das Stromnetz zu stabilisieren. Wir müssen in der Lage sein, einen normalen Stillstand von einem Vorfall zu unterscheiden, der ein Eingreifen erfordert.

Die zentralisierten Daten dienen den Teams auch dazu, das Verhalten der Kraftwerke zu analysieren, das Verhalten unseres internen EMS zu überwachen und Betriebsberichte zu erstellen.

Wie würden Sie die Unterstützung durch S4E Software bei Ihren Projekten beschreiben?

Die Zusammenarbeit verlief sehr gut, und wir haben eine echte partnerschaftliche Beziehung zu den Teams von S4E Software aufgebaut.

Wir haben Projekte und Herausforderungen, die – insbesondere im Bereich der Speicherung und Konnektoren – sehr spezifisch sind. Die Teams hatten jedoch immer ein offenes Ohr für uns und haben schnell reagiert, um uns zu unterstützen oder unsere Anforderungen in gezielte Weiterentwicklungen einfließen zu lassen

Auch der Support wird wegen seiner schnellen Reaktionszeiten und seiner Fähigkeit, technische Probleme rasch zu analysieren, sehr geschätzt.

Ein Satz, um Ihre Erfahrung zusammenzufassen?

Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe – mit einer Lösung, die sich flexibel an anspruchsvollste Herausforderungen in den Bereichen Monitoring, Speicherung und Steuerung anpasst.

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